Urlaub machen ist das Größte für mich und ich finde es toll, dass sich Frauchen und Herrchen jedes Jahr etwas Neues einfallen lassen. Ich werde in den nächsten Jahren noch einiges zu tun haben, um alle Bäume zu markieren, die nur mir gehören.
Bald geht es wieder los. Bin mal gespannt, ob der Urlaub das hält, was man so in meiner Familie darüber erzählt. Es soll eine hundegerechte Unterkunft sein, alles auf meine Bedürfnisse abgestimmt.
Eigentlich wollten wir dieses Jahr wieder ans Wasser, aber leider dürfen dort jetzt keine Hunde mehr Urlaub machen, da sich die Angler gestört fühlen und da meistens einer davon im Rathaus sitzt, ist dort jetzt Hundeverbot.
Gackenbach im Westerwald
Hallo liebe HP-Besucher,
ich wollte euch ja von meinem letzten Urlaub berichten…..
Also… die Hinfahrt war schon total nervig, weil diesmal Lily mit in den Urlaub gefahren ist. Meine Dosenöffner haben gesagt, dass wäre jetzt ein Versuch, zu sehen, ob es klappt, mit ihr in den Urlaub zu fahren.
Die hat die ganzen 2 Stunden auf der Hinfahrt nur gemeckert, weil sie in der Box eingeschlossen war. Dieses verwöhnte Biest…. Die Box war sooo groß, da hätten auch 3 Katzen Platz gehabt. Aber Lily musste ja permanent meckern! Meine Dosenöffner-Mama war deswegen total unentspannt. Zumal sie ja auch fahren musste. Zum Glück stand Lily auf der Rückbank, da waren wir durch ein Netz getrennt.
Nach gut 2 Stunden kamen wir dann in dem verschlafenen Örtchen Gackenbach (Westerwald) an. Und ich muss euch sagen, ich war positiv überrascht! Das Blockhaus war sehr schön, sogar mit Kamin, damit ich keine kalten Pfoten kriege. Allerdings mehr wie 2 Dosenöffner und 2 Viecher sollten dort nicht wohnen, sonst wäre es zu eng.
Hihi…. Ich hatte ja schon Spaß, weil Lily erstmal total verstört war und sich einen Zufluchtsort im Etagenbett unter der Decke gesucht hat. Sie hat sich bis abends darunter versteckt. Und ich hatte schon die Hoffnung, dass die Dosenöffner das Experiment als gescheitert betrachten.
Aaaaber nein….. abends kam sie dann endlich mal auf die Terrasse und erkundete vorsichtig den großen Garten. Also der Garten und die Terrasse waren super. Die Terrasse war überdacht und quasi ein erweitertes Wohnzimmer. Zum Glück hatten wir schönes Wetter. Es gab doch nix schöneres als mit Papa-Dosenöffner auf der Terrasse zu chillen.
Na ja, am nächsten Morgen war Lily dann wieder ganz die alte….. sie hat direkt in der ersten Nacht schon wieder tote Mäuse angeschleppt. Ich finde das ja immer unlustig.
Meine Dosenöffner haben immer wieder gesagt, dass es da so schön war und dass man dort die Seele baumeln lassen kann. Was immer das auch heißt…..
Wir waren dann viel wandern im Wald, was mir natürlich sehr gut gefallen hat. Wir haben uns auch einige Orte angeschaut, z. B. Bad Limburg, Montabaur etc. Da ich ja in jeden Fluss springe, der meinen Weg kreuzt, habe ich natürlich auch die Lahn getestet. Das Wasser war aber nicht so schön, wie in der Mosel. Es war schon eher eine braune Mocke, was aber meinem Spaß keinen Abbruch tat.
Die Woche verging wie im Flug. Wäre die Hütte nicht wieder sofort am gleichen Tag vermietet gewesen, hätten meine Dosenöffner noch ein paar Tage drangehängt. Sie waren total begeistert. Aber das ging leider nicht. Übrigens….der Vermieter dieser Hütte war auch total nett. Ich habe den immer angebellt, wenn er zu Besuch kam, aber es hat ihn nicht beeindruckt. Und direkt neben der Hütte waren die 2 Pferde des Vermieters auf der Weide. Aber da ich ja mutig bin, war ich auch auf deren Wiese mal schnüffeln. Lily nicht… die hatte Angst vor den großen Tieren. Aber die Krönung war, dass meine Dosenöffner mich vom Garten aus, immer alleine Gassi geschickt haben. Törchen auf, Lucky raus…. Die waren ganz schön faul….. ;-)).
Die Rückfahrt war dann für mich unlustig. Meine Dosenöffner-Mama hat die Katze in der Box nämlich mit zu mir in den Kofferraum gepackt, weil sie ihre Ruhe haben wollte, beim fahren. Und was macht die Katze? Sie befreit sich während der Fahrt aus der Box und legte sich so in den Kofferraum. Dabei habe ich mit ihr geschimpft. Sie ist echt ganz schön gerissen. War natürlich ein Schock für die Dosenöffner….die machen zuhause den Kofferraum auf und die Katze sitzt da…. Die haben vielleicht doof geguckt!
So, das war meine Reisebericht….. viele Grüße und wau….. euer Lucky
Zinnowitz auf Usedom
Im September 2007 waren wir auf Usedom, im Ort Zinnowitz. Dort hatten meine Dosenöffner eine Finnhütte gemietet, das war nett und ich hatte relativ viel Platz. Natürlich nicht so viel wie zuhause, aber es war auszuhalten. Ich hatte immer sehr viel Spaß am Hundestrand, aber bis man die erreicht hatte, musste man ein ganzes Stück laufen
Und der Strand war auch nur ca. 50-100 m breit. Als wir einen Tag direkt am Wasser zurückgelaufen sind nach Zinnowitz, hat so eine Frau am Strand (die hat da wohl gearbeitet) mit meinen Dosenöffnern geschimpft. Sie meinte, wir dürften nicht am Wasser entlang laufen, sondern müssen am Hundestrand bleiben. Dabei wollten wir doch zurück zu unserer Finnhütte. Und ich war doch total lieb und habe mein Geschäft nicht im Sand gemacht und auch nicht dahin gepieselt. Da haben meine Dosenöffner nämlich total drauf geachtet. Und trotzdem war die Dame sehr unfreundlich. Überhaupt waren einige Menschen nicht nett zu meinen Dosenöffnern und haben immer irgendwelche Kommentare über mich losgelassen. Das war völlig unnötig, da ich mich von meiner besten Seite gezeigt habe. Außerdem.... nur weil ich ein großer Hund bin, bin ich doch nicht böse. Da sind die kleinen manchmal schlimmer.
Im Großen und Ganzen waren meine Dosenöffner von Usedom ziemlich enttäuscht. Die Seebäder sind ziemlich überlaufen, so dass es mit Hund schon stressig wird. Meine Dosenöffner denken nämlich auch an meine Belange und muten mir nicht zu, zwischen irgendwelchen Menschenmassen durch zu müssen. Und einige Ecken, die nicht für den Tourismus hergerichtet wurden, waren ziemlich trostlos.
Und nachdem man endlich von der Insel wieder runter war, ist uns auf der Rückfahrt dann noch das Auto auf der A 20 liegen geblieben. Mitten in der Einöde....
Das war ein Erlebnis... ich hinten in unserem aufgebockten Auto am Haken des Abschleppers. Der war ziemlich nett und hat sich um alles gekümmert. In Rostock haben wir dann einen Leihwagen bekommen und waren irgendwann in der Nacht erschöpft zuhause in Kempen. Am nächsten Wochenende hatte ich dann zwei Babysitter und meine Dosenöffner sind nochmals nach Rostock gefahren, um das Auto von der Werkstatt abzuholen. Mann, war das ein teurer Spaß....
Zuhause bin ich ein ruhiger Hund. Ich faulenze gern und schlafe viel, aber passe auch auf, wenn jemand ums Haus schleicht. Und wenn meine Dosenöffner zuhause sind, dann bin ich gern in ihrer Nähe, weil ich dann ganz viele Streicheleinheiten kriege. Die wissen schon, was ich gern habe. Na jaaaaa....und vielleicht fällt ja gelegentlich mal was Essbares runter. Da kann ich manchmal (oder immer?) ziemlich nervig sein.
Aber ich bin ja gut erzogen und wenn die beiden schimpfen, dann höre ich auch. Ich beherrsche die ganzen Kommandos und bin ein lieber Hund. Nur manchmal, wenn ich im Schnüffelwahn bin oder in meinem Element (z. B. im Wald), dann habe ich was an den Ohren. Aber nach dem spätestens dritten Mal rufen (und dann können die Dosenöffner auch mal etwas lauter werden), komme ich wieder zurück und mache einen auf "lieb Hund". Ich habe schon eine Menge Charme und das nutz ich gelegentlich auch aus ...wuff.
Gutach im Schwarzwald
Jetzt im Mai 2008 waren wir dort, wo sich Hase und Igel "gute Nacht" sagen... es war ein uriges Schwarzwaldhaus und wir hatten dort zwei Zimmer gemietet, weil Dosenöffners Mama mit uns in den Urlaub gefahren ist. Na ja, für mich als großen Hund war das Zimmer schon recht eng. Ich bin ja mehr Auslauf gewohnt zuhause. Aber für eine Woche geht es (meine Dosenöffner haben begriffen, dass es besser ist, ein Ferienhaus zu mieten). Im Schwarzwald konnte man stundenlang wandern und hat keinen Menschen getroffen. Das war einerseits toll und andrerseits für mich auch langweilig, weil da so wenig Hunde entlang gekommen sind, dass ich nicht viel zu schnüffeln und markieren hatte. Und Leute, ich kann euch sagen..... zuhause habe ich 2 Tage gebraucht, um mich von den Strapazen zu erholen! Da habe ich glatt gestreikt, als meine Dosenöffner schon wieder mit mir lange Gassi gehen wollten. Nur eben Geschäft erledigen und gut war's..... ich war zu geschafft.
Als nächstes Urlaubsziel haben wir uns eine Ferienhaus-Anlage in Jünkerath in der Eifel ausgeguckt. Aber das werden wir uns vorher mal anschauen. Nicht, dass es wieder so einsam gelegen ist. Die Mama möchte im Urlaub nämlich auch mal das Auto stehen lassen können. Diese Anlage ist von Menschen gemacht worden, die selber 2 Hunde haben und ist deshalb sehr hundefreundlich. Wenn wir es getestet haben, werde ich euch berichten.
Hochscheidt im Westerwald
In
Breitscheid im Westerwald waren wir am letzten März-Wochenende. Natürlich
könnt ihr euch denken, dass das Wetter da noch nicht der Brüller war. Aber
mich als „alten“ Wald-Wiesen-Wasser-Hund stört es nicht. Man könnte mich
auch den WWW-Hund nennen …. wau …. wau …
Die
Ferienwohnung war total klasse. Da unsere Gastgeber auch Hunde haben, war da
alles für mich vorhanden. Näpfe in verschiedenen Größen (und großer
hungriger Hund = große Näpfe), Handtücher, Decken und ein Hundekorb. Leider
war der mir eine Nummer zu klein. Ich weiß auch gar nicht, ob ich da
reingegangen wäre …. puh … der roch so nach anderen Hunden.
Die
Wohnung war groß und man konnte dort im Kreis laufen. Tja, ich leider nicht,
da ich nicht in Küchen darf. Wir hatten auch eine schöne kleine Terrasse, wo
ich mit meinem Dosenöffner immer rauchen war.
Interessant war die Regelung, die die Gastgeber erfunden haben. Wenn ihre
Hunde im Garten sind, haben sie ein Schild ausgehängt und wenn ich in den
Garten gewollt hätte, hätten wir ein Schild ausgehängt. So wären wir Hunde
uns nicht in die Quere gekommen. Allerdings haben wir das nicht genutzt, da
das Wetter noch nicht so warm war. Und wir hatten unsere eigenen
Eingänge, einmal durch den Garten und einmal direkt von unserer Terrasse zur
Strasse. Das war cool.
Direkt neben unserem Haus war ein große Wildwiese, wenn man die runter ging
war man direkt im Wald. Das war sooooo schön…… wir sind wieder stundenlang
gewandert und waren ganz alleine in dem riesigen Wald. Okay, manchmal haben
meine Dosenöffner nicht den direkten Weg gefunden. Aber das mit dem Karten
lesen ist auch so eine Sache….
Die
Wanderwege waren ganz toll ausgeschildert. Es hat schon ziemlich viel Spaß
gemacht und wir werden bestimmt dort wieder mal hinfahren.
Also, aus Hundesicht kann ich diese Ferienwohnung mit allem Drumherum nur
empfehlen.
Jünkerath in der Eifel
Heute sind wir ganz frisch
(oder auch weniger frisch) aus dem Urlaub wiedergekommen. Wir waren in
Jünkerath in der Eifel. Mannomann, bin ich vielleicht kaputt vom wandern.
Ich
als WWW-Hund (Übersetzung: Wald-Wiesen-Wasser-Hund) bin dort voll auf meine
Kosten gekommen. Es waren alle drei „W’s“ vorhanden. Seht euch meine Fotos
an, da sieht man einen Lucky, der Spaß hat!
In
der Eifel haben wir eine Hütte gemietet. Der Garten war schön und wir hatten
auch tolles Wetter, zumindest die ersten 5 Tage. Die Umgebung drum herum war
nicht so besonders. Direkt 20 m weiter fuhr die Regionalbahn vorbei und
dahinter war ein Sägewerk. Allerdings konnte man es mit dem Lärm gut
aushalten. Meine Dosenöffnerin hat immer gesagt, sie würde es überhaupt
nicht bewusst hören (oder vielleicht hat sie nur schlechte Ohren?).
Direkt in der Nähe war ein Stausee. Eigentlich waren es 2 Seen. Am ersten
saßen immer die Angler, da durfte ich nicht ins Wasser. Aber in dem zweiten,
kleineren See habe ich mich ausgetobt. Das war toll!
Und
was haben wir wieder gemacht? Wandern, wandern, wandern….. tun mir
vielleicht die Knochen weh. Die Wanderwege waren zwar ausgeschildert, aber
nicht immer so deutlich.
Einen Tag sind wir mit dem Auto zu den Maaren gefahren. Das war supi !!!!
Ich konnte nach Herzenslust ins Wasser und es war landschaftlich super
schön. Und das Beste daran …. ich musste nicht schon wieder wandern. Es wäre
auch zu heiß gewesen. Im Auto ist wenigstens eine Klimaanlage.
Mein
Fazit: unsere Gastgeber waren total nett, die Hütte war auch in Ordnung,
aber Jünkerath selbst ist nicht so wirklich schön. Man muss auch erst ein
Stück laufen, um in den Wald zu kommen oder eine Wiese zu finden.
So, jetzt bin ich fertig mit meinen
Reiseberichten und muss erst mal eine Pause einlegen… ich bin ja schließlich
auch nicht mehr der Jüngste….